BMP-UntersuchungenGräser, Grünfutter und FutterpflanzenEinzelstudie (5 Proben)

Cereal/pea and camelina mixtures — BMP: 5 Studien, gewichteter Mittelwert 282 m³ CH₄/t oTS

Cereal/pea and camelina mixtures: 5 Datensätze an BMP-Daten aus 1 Publikation, gewichteter Mittelwert 282 m³ CH₄/t oTS, Spanne 252–318.

Bewertung: gutCH₄ ≈ 52 % (Schätzung)

Veröffentlicht Aktualisiert 2 Min. LesezeitRedaktion FeedstockData

Foto Bliesgauoele / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0, Quelldatei; Änderungen: Zuschnitt

Gewichteter Mittelwert
282m³ CH₄/t oTS
Spanne
252–318m³ CH₄/t oTS
Datensätze
5Einzelstudie (5 Proben)
Publikationen
1Quelle
Temperaturen
37 °Cdes Tests

Methan im Biogas

Mittlerer Methangehalt · ≈ 5,2 kWh/m³ Biogas

Schätzung anhand der Substratart Die erfassten Studien enthalten keine Messung. Das Intervall ergibt sich aus der ungefähren Zusammensetzung (kohlenhydratdominiert (ohne Protein- oder Fettmerkmale)) und den Erträgen der Stoffgruppen nach FNR.

Wie wir rechnen und was die Zonen bedeuten

Bewertung für Biogasanlagen

gut — redaktionelle Bewertung für BiogasanlagenStabil, wird in der Regel ohne Gebühr angenommen

Potenzial je Tonne Frischmasse: hoch (90 m³ CH₄/t); keine besonderen Gefahren für die Stabilität. Kein zusätzlicher Handhabungsaufwand.

Warum? Bewertungsfaktoren

Potenzial je Tonne +2

  • +2Potenzial 90 m³ CH₄/t Frischmasse (BMP 282 × TS 34,5 % × oTS 92,2 %)

Prozessstabilität 0

  • 0keine Faktoren

Handhabung und Kosten 0

  • 0keine Faktoren

Punkte insgesamt: 2 · Schwellen: ≥ 2,5 sehr gut, ≥ 1 gut, darunter — neutral; negativ bei kumuliertem Prozessrisiko.

Redaktionelle Bewertung gemäß der Methodik · Zuverlässigkeit der Bewertung: gering · ohne Marktpreise

Zum Kofermentationsrechner hinzufügen CSV-Daten

BMP-Kurven aus 5 Studien

Gewichteter Mittelwert Einzelne Datensätze

BMP-Kurven: Cereal/pea and camelina mixturesKumulierte Methanproduktion im Zeitverlauf für 5 Datensätze und den gewichteten Mittelwert von 282 m³ CH₄/t oTS. 5 der Kurven sind Modellkurven (Kinetik erster Ordnung).01002003004000510152025303540Zeit [d]m³ CH₄/t oTSKaiser (2007) · 1: 252 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Kaiser (2007) · 2: 270 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Kaiser (2007) · 3: 279 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Kaiser (2007) · 4: 293 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Kaiser (2007) · 5: 318 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Mittelwert282

Gestrichelte Linien sind eine Modellkurve (Kinetik erster Ordnung, B(t) = B₀·(1 − e−kt)); der Endpunkt stammt aus der Publikation. Alle Kurven sind Modellkurven.

Kumulierte Methanproduktion im Testverlauf [m³ CH₄/t oTS]. Die dicke Linie ist der gewichtete Mittelwert aller Datensätze (282); Punkte markieren die in den Publikationen angegebenen Endwerte. Fahren Sie mit der Maus über das Diagramm, um Werte abzulesen; ein Klick auf einen Legendeneintrag blendet einen Datensatz aus oder ein.

Datensätze und Quellen

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QuelleBMP
m³ CH₄/t oTS
TemperaturProbeKurve
Kaiser (2007) · 125237 °C · mesophilMix fibers (Wheat; Camelina) silageEndpunkt (Modellkurve)
Kaiser (2007) · 227037 °C · mesophilMix fibers (Pea; Camelina) silageEndpunkt (Modellkurve)
Kaiser (2007) · 327937 °C · mesophilMix fibers (Wheat; Camelina) freshEndpunkt (Modellkurve)
Kaiser (2007) · 429337 °C · mesophilMix fibers (Wheat; Pea; Camelina) silageEndpunkt (Modellkurve)
Kaiser (2007) · 531837 °C · mesophilMix fibers (Barley; Camelina) silageEndpunkt (Modellkurve)
Gewichteter Mittelwert282arithmetischer Mittelwert 282, SD 25

Typische Zusammensetzung

Trockensubstanz (TS)
34,5% (Spanne 30,3–36,8)
Organische Trockensubstanz (oTS)
92,2 % TS (Spanne 87,2–94,9)

Median und Spanne der Bestimmungen, die in den Publikationen zu den BMP-Datensätzen dieses Substrats angegeben sind (abgelesen aus: MY-D); Trockensubstanz: 5 Bestimmungen, organische Trockensubstanz: 5 Bestimmungen.

Quellen: Kaiser (2007).

Die Zusammensetzung des Rohstoffs schwankt zwischen Chargen — für Anlagenberechnungen verwenden Sie die Analyse Ihrer eigenen Probe. Der Rechner trägt typische Werte automatisch ein.

Prozesseigenschaften

  • saisonal
  • redaktionelle Einstufung

Geringe Zuverlässigkeit: Die Beschreibung beruht auf allgemeinen Merkmalen der Substratgruppe, nicht auf Studien zu diesem Material. Betrachten Sie sie als zu überprüfenden Hinweis.

Kofermentation — womit kombinieren, worauf achten

Dosierung

Schrittweise einführen, mit einer kleinen Dosis beginnen und den Prozess überwachen (z. B. FOS/TAC, pH-Wert, Gaszusammensetzung).

Der Kofermentationsrechner bewertet eine konkrete Mischung mit diesem Substrat.

Was die Zusammenstellung zeigt

Die Zusammenstellung umfasst 5 Datensätze zum Methanpotenzial (BMP) des Substrats „Cereal/pea and camelina mixtures“ aus 1 Publikation aus dem Jahr 2007. Die Ergebnisse reichen von 252 bis 318 m³ CH₄/t oTS, der gewichtete Mittelwert beträgt 282 m³ CH₄/t oTS (arithmetischer Mittelwert 282, Standardabweichung 25).

Die Tests wurden bei 37 °C (Temperaturbereich: mesophil) durchgeführt. Unterschiede bei Temperatur, Impfschlamm, Testdauer und Probenvorbereitung sind typische Ursachen für die Streuung der Ergebnisse zwischen Laboren.

Für 5 Datensätze gibt die Publikation nur den Endwert an. Die Linie im Diagramm ist dann eine Modellkurve (Kinetik erster Ordnung) und dient nur dem Vergleich der Kurvenformen — nur der Endpunkt stammt aus der Publikation.

So nutzen Sie diese Daten

BMP beschreibt das Potenzial, das im Batch-Test unter Laborbedingungen erzielt wird. In einer großtechnischen Anlage hängt der Ertrag zusätzlich von Verweilzeit, Fermenterbelastung, Durchmischung und Zusammensetzung der Einsatzstoffe ab. Für Vorberechnungen empfiehlt sich der gewichtete Mittelwert, für die Risikobewertung die gesamte Spanne der Ergebnisse. Bei der Planung eines konkreten Einsatzstoffs lohnt es sich, einen eigenen BMP-Test an einer repräsentativen Probe zu beauftragen.

Methodik in Kürze

BMP ist die Methanmenge, die im Batch-Test aus der organischen Trockensubstanz (oTS) gewonnen wird, angegeben in m³ CH₄ pro Tonne oTS (numerisch identisch mit NmL CH₄/g oTS in den Publikationen) und auf Normbedingungen (0 °C, 101,325 kPa) umgerechnet. Der gewichtete Mittelwert gibt jeder Publikation ein Gesamtgewicht von 1, das gleichmäßig auf ihre Ergebnisse für das Substrat verteilt wird — eine Arbeit, die zwanzig Sorten testet, wiegt also nicht schwerer als eine Arbeit mit einer einzigen Probe. Bei Ringversuchen ist die Einheit das Labor (Gesamtgewicht 1), und innerhalb des Labors steigt das Gewicht eines Tests mit der Zahl der Flaschen (Replikate). Ergebnisse nach einer Vorbehandlung (z. B. thermisch, chemisch, enzymatisch) werden gesondert ausgewiesen und gehen nicht in den Mittelwert ein.

Durchgezogene Linien sind in den Tests gemessene Kurven. Gibt eine Publikation nur das Endergebnis an, zeichnen wir ein kinetisches Modell erster Ordnung, B(t) = B₀·(1 − e−kt): Nur der Endpunkt stammt aus der Publikation, die Kurvenform dient ausschließlich der Visualisierung — die Produktion an einem bestimmten Tag lässt sich daraus nicht ablesen. Für dieses Substrat wurde k = 0,091 d−1 angenommen (keine kinetischen Daten für die Gruppe – verwendet wurde der Median aller verfügbaren Geschwindigkeitskonstanten k (93 Werte)).

Die Statistiken beschreiben die Streuung veröffentlichter Ergebnisse — eine deskriptive Zusammenstellung, keine Metaanalyse und keine Garantie für den Anlagenertrag.

Vollständige Methodik und Korrekturpolitik

Literaturverzeichnis

  1. Kaiser, F.L. (2007). Einfluss der stofflichen Zusammensetzung auf die Verdaulichkeit nachwachsender Rohstoffe beim anaeroben Abbau in Biogasreaktoren. Dissertation, Technische Universität München, Wissenschaftszentrum Weihenstephan. https://mediatum.ub.tum.de/631394 Quelle

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