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EE-Referenzpreise (Verordn. vom 8.11.2023): 872 PLN/MWh für kleine landwirtschaftliche Biogasanlagen, 15 Jahre Förderung

Die Verordnung des Klimaministers vom 8. November 2023 erhöht die Referenzpreise in den EE-Auktionen: u. a. 872 PLN/MWh für landwirtschaftliches Biogas unter 500 kW und 1025 PLN/MWh in der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung.

Veröffentlicht 2 Min. LesezeitRedaktion FeedstockData

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Stanowisko analityka rynku energii: monitory z wykresami notowań na tle rozmytych świateł miasta o zmierzchu.
Illustration: FeedstockData (KI, Google Gemini)

Der Minister für Klima und Umwelt erließ am 8. November 2023 eine Verordnung über den Referenzpreis für Strom aus erneuerbaren Energiequellen, die für Erzeuger, die Auktionen gewonnen haben, geltenden Zeiträume sowie die Referenzverkaufsmengen (Dz.U. 2023 Pos. 2440, in Kraft seit dem 10. November 2023). Die Preise für Biogasanlagen liegen deutlich höher als im Vorjahr: landwirtschaftliches Biogas in Anlagen unter 500 kW – 872 PLN/MWh und in der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung – 1025 PLN/MWh. Der Geltungszeitraum des Preises und der Abnahmeverpflichtung beträgt weiterhin 15 Jahre.

Was sich ändert

Die Referenzpreise sind die Obergrenzen der Gebote in den EE-Auktionen. Ausgewählte Werte (PLN/MWh):

Technologie Nur Strom Hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung
Landwirtschaftliches Biogas unter 500 kW 872 1025
Landwirtschaftliches Biogas 500 kW–1 MW 793 941
Landwirtschaftliches Biogas über 1 MW 775 896
Deponiegas unter 500 kW 812 915
Deponiegas ab 500 kW 785 895
Klärgas unter 500 kW 572 714
Klärgas ab 500 kW 520 663
Sonstiges Biogas unter 500 kW 632 723
Sonstiges Biogas ab 500 kW 583 677

Zum Vergleich: Windenergie an Land – 378 PLN/MWh (bis 1 MW) und 324 PLN/MWh (darüber), Photovoltaik – 414 und 389 PLN/MWh, thermische Abfallbehandlung – 474 PLN/MWh. Die Verordnung legt außerdem Referenzverkaufsmengen für Energie aus Hybridanlagen fest, zum Beispiel 7700 MWh pro MW und Jahr für landwirtschaftliches Biogas unter 500 kW.

Bedeutung für die Branche in Polen

Im Vergleich zur Verordnung vom 31. Oktober 2022 (785 PLN/MWh für landwirtschaftliches Biogas unter 500 kW) beträgt die Erhöhung etwa 11 %. Sie spiegelt die Inflation der Investitions- und Betriebskosten wider. Für landwirtschaftliche Biogasanlagen zeigt der Unterschied zwischen einer Anlage unter 500 kW und einer über 1 MW, dass das System kleine Einheiten bevorzugt, was dem landwirtschaftlichen Modell entspricht.

Die EE-Auktionen sind einer der wichtigsten Fördermechanismen für Biogas, parallel zum neuen System für Biomethan. Für den Projekteigentümer ist der Referenzpreis die Obergrenze bei den Geboten, daher hängt die tatsächliche Rentabilität von den Rohstoffpreisen und den Kosten ab.

Worauf zu achten ist

Bei der Vorbereitung eines Auktionsgebots müssen die Kosten für Substrate, Service und Finanzierung über den gesamten Förderzeitraum unter Berücksichtigung der Indexierung kalkuliert werden. Es lohnt sich auch zu entscheiden, ob das Projekt ausschließlich auf Strom oder in der hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung arbeiten soll, denn der Unterschied beim Referenzpreis ist erheblich.

Risiken für Investoren

Höhere Referenzpreise garantieren keine Wirtschaftlichkeit: Auch die Preise für Substrate, Energie und Dienstleistungen stiegen, und die Finanzierung ist teurer. Ein gut vorbereitetes Projekt hat daher mehrere Erlösquellen (Energie, Wärme, Gärrest) und flexible Rohstoffverträge.

Ausblick

Die folgenden Verordnungen werden die Preise jedes Jahr aktualisieren. Parallel bereitet das Ministerium Durchführungsrechtsakte zum Fördersystem für Biomethan vor.

Quellen

  1. Rozporządzenie Ministra Klimatu i Środowiska z 8 listopada 2023 r. — Dz.U. 2023 poz. 2440