BiomethanEreignis

Zweite Förderrunde FEnIKS: 300 Mio. PLN für Biomethan- und Biogasanlagen

Der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (NFOŚiGW) hat die zweite Förderrunde im Programm FEnIKS (Ausbau der erneuerbaren Energien) mit einem Volumen von 300 Mio. PLN gestartet: 200 Mio. PLN für Biomethananlagen und 100 Mio. PLN für Biogasanlagen. Anträge können bis zum 30. April 2026 eingereicht werden.

Veröffentlicht 2 Min. LesezeitRedaktion FeedstockData

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Dłonie dwóch osób nad rysunkami technicznymi biogazowni na stole, pióro i kawa w ciepłym świetle.
Illustration: FeedstockData (KI, Google Gemini)

Der Nationale Fonds für Umweltschutz und Wasserwirtschaft hat am 2. Februar 2026 die zweite Förderrunde im Programm Europäische Fonds für Infrastruktur, Klima, Umwelt (FEnIKS) 2021–2027 im Teil „Ausbau der erneuerbaren Energien“ gestartet. Das Volumen beträgt 300 Mio. PLN: 239,13 Mio. PLN aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung und 60,87 Mio. PLN aus nationalen Mitteln des NFOŚiGW. Für Biomethananlagen wurden 200 Mio. PLN reserviert, für Biogasanlagen 100 Mio. PLN.

Was finanziert werden kann

Begünstigte sind Unternehmen, die in Anlagen zur Erzeugung von Biogas und/oder Biomethan investieren. Förderfähig sind:

  • Bau oder Modernisierung von Anlagen zur Biomethanproduktion einschließlich Netzanschluss (ein eigenständiger Biomethanspeicher ist ausgeschlossen),
  • Bau oder Erweiterung von Anlagen, die Strom und/oder Wärme aus Biogas erzeugen, einschließlich eines Energiespeichers, der die erneuerbare Quelle unterstützt, sowie des Anschlusses.

Die Förderung ist eine Kombination aus Zuschuss und zinsgünstigem Darlehen aus FEnIKS-Mitteln sowie einem Darlehen aus nationalen Mitteln. Bei Standardprojekten deckt die Finanzierung bis zu 100% der förderfähigen Kosten (79,71% aus dem EFRE und 20,29% vom NFOŚiGW), bei der Projektfinanzierung bis zu 85%, wobei 15% aus Eigenkapital stammen müssen, das als Geschäftsanteile eingebracht wird. Die Quellen nennen keine Obergrenze je Projekt.

Fristen

Anträge werden elektronisch im Generator GWD bis zum 30. April 2026 eingereicht. Die Ergebnisse sind für das 4. Quartal 2026 geplant, wobei die Projekte aus der ersten Runde, die 2024 endete, zum Zeitpunkt der Bekanntgabe noch in der Bewertung waren. Das zeigt, wie lange die Verfahren zur Projektauswahl dauern und wie wichtig es ist, dass Antragsteller die Gültigkeit der Umweltentscheidungen und der Anschlussbedingungen für die Dauer der Bewertung sichern.

Bedeutung für die Branche in Polen

Die Förderrunde ergänzt andere Instrumente: das Biomethanprogramm aus dem Modernisierungsfonds (Zuschüsse bis zu 45% der Kosten) sowie das Programm zur hocheffizienten Kraft-Wärme-Kopplung aus Biogas. In der Praxis haben Investoren mehrere Finanzierungsquellen, doch jede hat andere Bedingungen: FEnIKS finanziert auch Biogasanlagen, die Strom erzeugen, während der Modernisierungsfonds auf Biomethan mit Netzanschluss ausgerichtet ist. Für Projekte mit einer Leistung von etwa 1 MW und mehr ist die Anpassung an die Abgrenzungslinie zwischen den Programmen entscheidend, um eine Doppelfinanzierung zu vermeiden.

Die Budgetverteilung (zwei Drittel für Biomethan) bestätigt die Verschiebung der Akzente: Der Staat bevorzugt zunehmend deutlich die Einspeisung von Gas ins Netz gegenüber der elektrischen Kraft-Wärme-Kopplung, die durch Anschlussbeschränkungen erschwert wird.

Worauf zu achten ist

Antragsteller sollten die Ausschreibungsbedingungen im Hinblick auf förderfähige Kosten (z. B. Biogasspeicherung, Substrataufbereitung) und die Anforderung von 15% Eigenkapital prüfen. Die lange Bewertungsdauer bedeutet, dass die Finanzierung der Investition aus eigenen Mitteln oder über einen Überbrückungskredit notwendig werden kann.

Quellen

  1. 300 mln zł na biogaz i biometan. NFOŚiGW uruchamia drugi nabór w programie FEnIKS — Gramwzielone.pl
  2. FENX.02.02 jako podstawowe źródło finansowania biogazu i biometanu — Gramwzielone.pl