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Polen übermittelt der Kommission den Nationalen Aufbauplan: erneuerbare Energien, Wasserstoff und Biogas im Hintergrund

Die Regierung übermittelte Brüssel den Nationalen Aufbauplan. Die Projektfassung vom März 2021 sah u. a. 437 Mio. Euro für Offshore-Windenergie, 97 Mio. Euro für Energiegemeinschaften und Investitionen in Wasserstoff vor.

Veröffentlicht Aktualisiert 2 Min. LesezeitRedaktion FeedstockData

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Abstrakcyjny kadr stacji pomiarowo-redukcyjnej gazu: żółte rurociągi, kołnierze i manometry w perspektywie, z płytką głębią ostrości.
Illustration: FeedstockData (KI, Google Gemini)

Die Regierung übermittelte der Europäischen Kommission Anfang Mai 2021 den Nationalen Aufbauplan (KPO), nach Ablauf der EU-Frist am 30. April. Der Plan soll die Nutzung der Mittel der Aufbau- und Resilienzfazilität ermöglichen. Aus Sicht des Energie- und Abfallsektors sind seine Komponenten zu grüner Energie, Wasserstoff und Netzen wichtig.

Was der Planentwurf enthielt

Die im März 2021 vorgestellte Fassung des Entwurfs sah einen RRF-Anteil von rund 58 Mrd. Euro vor: 23,9 Mrd. Euro in Form von Zuschüssen und 34,2 Mrd. Euro in Form von Darlehen. Im Teil zur grünen Energie wurden genannt:

Bereich Festlegung im Entwurf
Grüne Energie und Energieintensität Bereich im Wert von 28,6 Mrd. PLN
Offshore-Windenergie 437 Mio. Euro; Ziel 2,6 GW bis 2026
Energiegemeinschaften 97 Mio. Euro; Unterstützung für 20 Gemeinschaften bis zum 3. Quartal 2026
Netze und dezentrale Energieerzeugung 329 Mio. Euro, davon 379 km Übertragungsleitungen
Wasserstoff ca. 400 MW Leistung für kohlenstoffarmen Wasserstoff und 25 Tankstellen
EE-Ziel 32% Anteil am Energiemix bis 2030

Der Plan kündigte zudem Regelungen für kollektive und virtuelle Prosumenten an, die bis Ende 2021 umgesetzt werden sollten.

Biogas und Biomethan im Plan

Im Entwurf tauchte auch das Thema Biogas auf. Das geschätzte nationale Potenzial beträgt rund 7,8 Mrd. m³ pro Jahr, der Bedarf – rund 1 Mrd. m³ pro Jahr bis 2030, wofür etwa 500 Anlagen mit einer Produktion von jeweils rund 2 Mio. m³ erforderlich wären. Der Bedarf könnte steigen, wenn Biomethan in der Wärmeversorgung genutzt würde. Mittel für Biogas waren jedoch keine Hauptkomponente des Plans, und seine Rolle sollte von innerstaatlichen Regelungen und anderen Finanzierungsquellen abhängen.

Bedeutung für Investoren

Für den Biogas- und Biomethansektor ist der KPO ein Signal, dass das Ministerium diesen Sektor in seiner Strategie berücksichtigt, entscheidet aber nicht über den Zugang zu Zuschüssen. Die größten Mittel wurden in Offshore-Windenergie, Netze und Wasserstoff gelenkt. Biogas- und Abfallprojekte konnten sich um eine Finanzierung aus anderen Programmen bewerben, etwa vom NFOŚiGW (u. a. aus dem Programm Agroenergia), aus regionalen Fonds und aus Agrarprogrammen.

Nicht unerheblich ist auch der Grundsatz „Do no significant harm“ – bei allen RRF-Investitionen erforderlich, mit Bezug auf die Umweltziele der EU-Taxonomie.

Wie es weitergeht

Nach Übermittlung des Plans hatte die Kommission zwei Monate Zeit für dessen Bewertung, anschließend ging der Entwurf zur Genehmigung an den Rat. Erst danach waren die Unterzeichnung von Verträgen und die Auszahlung der ersten Mittel möglich. Für die Branche bedeutete das, auf detaillierte Programme und Aufrufe zu warten, auch für Wasserstoff und erneuerbare Energien.

Quellen

  1. Offshore i społeczności energetyczne skorzystają z Krajowego Planu Odbudowy — Gramwzielone.pl
  2. Krajowy Plan Odbudowy i Zwiększania Odporności — gov.pl