BMP-UntersuchungenObst, Gemüse und ihre Reststoffe

Pineapple fruit and leaves — BMP: 2 Studien, gewichteter Mittelwert 294 m³ CH₄/t oTS

Pineapple fruit and leaves: 2 Datensätze an BMP-Daten aus 2 Publikationen, gewichteter Mittelwert 294 m³ CH₄/t oTS, Spanne 232–355.

CH₄ ≈ 52 % (Schätzung)

Veröffentlicht Aktualisiert 2 Min. LesezeitRedaktion FeedstockData

Foto Daralnoble / Wikimedia Commons, Lizenz CC BY-SA 4.0, Quelldatei; Änderungen: Zuschnitt

Gewichteter Mittelwert
294m³ CH₄/t oTS
Spanne
232–355m³ CH₄/t oTS
Datensätze
2Studien
Publikationen
2Quellen
Temperaturen
35 °Cdes Tests

Methan im Biogas

Mittlerer Methangehalt · ≈ 5,2 kWh/m³ Biogas

Schätzung anhand der Substratart Die erfassten Studien enthalten keine Messung. Das Intervall ergibt sich aus der ungefähren Zusammensetzung (kohlenhydratdominiert (ohne Protein- oder Fettmerkmale)) und den Erträgen der Stoffgruppen nach FNR.

Wie wir rechnen und was die Zonen bedeuten

Bewertung für Biogasanlagen

nicht bewertet — redaktionelle Bewertung für Biogasanlagen

Nicht bewertet: keine Trockensubstanz bzw. organische Trockensubstanz in den Daten. Die Bewertung berechnen wir, sobald Trockensubstanz und organische Trockensubstanz des Materials bekannt sind.

Redaktionelle Bewertung gemäß der Methodik

Zum Kofermentationsrechner hinzufügen CSV-Daten

BMP-Kurven aus 2 Studien

Gewichteter Mittelwert Einzelne Datensätze

BMP-Kurven: Pineapple fruit and leavesKumulierte Methanproduktion im Zeitverlauf für 2 Datensätze und den gewichteten Mittelwert von 294 m³ CH₄/t oTS. 2 der Kurven sind Modellkurven (Kinetik erster Ordnung).0100200300400051015202530Zeit [d]m³ CH₄/t oTSGunaseelan (2004): 355 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Kouas et al. (2017): 232 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Mittelwert294

Gestrichelte Linien sind eine Modellkurve (Kinetik erster Ordnung, B(t) = B₀·(1 − e−kt)); der Endpunkt stammt aus der Publikation. Alle Kurven sind Modellkurven.

Kumulierte Methanproduktion im Testverlauf [m³ CH₄/t oTS]. Die dicke Linie ist der gewichtete Mittelwert aller Datensätze (294); Punkte markieren die in den Publikationen angegebenen Endwerte. Fahren Sie mit der Maus über das Diagramm, um Werte abzulesen; ein Klick auf einen Legendeneintrag blendet einen Datensatz aus oder ein.

Datensätze und Quellen

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QuelleBMP
m³ CH₄/t oTS
TemperaturProbeKurve
Gunaseelan (2004) DOI35535 °C · mesophilpine apple leafy shootEndpunkt (Modellkurve)
Kouas et al. (2017) DOI23235 °C · mesophilpineappleEndpunkt (Modellkurve)
Gewichteter Mittelwert294arithmetischer Mittelwert 294, SD 87

Typische Zusammensetzung

Organische Trockensubstanz (oTS)
94,6 % TS (Spanne 94,6–94,6)

Median und Spanne der Bestimmungen, die in den Publikationen zu den BMP-Datensätzen dieses Substrats angegeben sind (abgelesen aus: MY-D); Trockensubstanz: 0 Bestimmungen, organische Trockensubstanz: 1 Bestimmung. Keine TS in den Quellen – der Rechner muss nach einem Wert fragen.

Quellen: Gunaseelan (2004).

Die Zusammensetzung des Rohstoffs schwankt zwischen Chargen — für Anlagenberechnungen verwenden Sie die Analyse Ihrer eigenen Probe. Der Rechner trägt typische Werte automatisch ein.

Prozesseigenschaften

Geringe Zuverlässigkeit: Die Beschreibung beruht auf allgemeinen Merkmalen der Substratgruppe, nicht auf Studien zu diesem Material. Betrachten Sie sie als zu überprüfenden Hinweis.

Keine veröffentlichten Prozessstudien

Die von uns verwendete Literatur beschreibt die Vor- oder Nachteile der Vergärung dieses Substrats über die BMP-Testergebnisse hinaus nicht. Nachfolgend stehen Prozessmerkmale, die anhand der Materialart zugeordnet wurden — eine redaktionelle Einstufung, kein Studienergebnis.

leicht abbaubar
Zucker, Stärke, Glycerin → schnelle Hydrolyse und Versäuerung (flüchtige Fettsäuren), erfordert Pufferung
sauer
niedriger pH-Wert des Substrats (Silagen, Schlempe, Molke, Obst)
verdünnt die Einsatzstoffe (niedrige TS)
niedrige Trockensubstanz, verdünnt die Einsatzstoffe
saisonal
saisonale Verfügbarkeit — erfordert Lagerung
arm an Spurenelementen
arm an Spurenelementen — bei Monovergärung ist eine Supplementierung erforderlich
kohlenstoffreich
hohes C/N → Stickstoffmangel; gut kombinierbar mit stickstoffreichen Substraten
stickstoffarm
hohes C/N → Stickstoffmangel; gut kombinierbar mit stickstoffreichen Substraten

Kofermentation — womit kombinieren, worauf achten

Dosierung

Schrittweise einführen, mit einer kleinen Dosis beginnen und den Prozess überwachen (z. B. FOS/TAC, pH-Wert, Gaszusammensetzung).

Der Kofermentationsrechner bewertet eine konkrete Mischung mit diesem Substrat.

Was die Zusammenstellung zeigt

Die Zusammenstellung umfasst 2 Datensätze zum Methanpotenzial (BMP) des Substrats „Pineapple fruit and leaves“ aus 2 Publikationen, veröffentlicht 2004–2017. Die Ergebnisse reichen von 232 bis 355 m³ CH₄/t oTS, der gewichtete Mittelwert beträgt 294 m³ CH₄/t oTS (arithmetischer Mittelwert 294, Standardabweichung 87).

Die Tests wurden bei 35 °C (Temperaturbereich: mesophil) durchgeführt. Unterschiede bei Temperatur, Impfschlamm, Testdauer und Probenvorbereitung sind typische Ursachen für die Streuung der Ergebnisse zwischen Laboren.

Für 2 Datensätze gibt die Publikation nur den Endwert an. Die Linie im Diagramm ist dann eine Modellkurve (Kinetik erster Ordnung) und dient nur dem Vergleich der Kurvenformen — nur der Endpunkt stammt aus der Publikation.

So nutzen Sie diese Daten

BMP beschreibt das Potenzial, das im Batch-Test unter Laborbedingungen erzielt wird. In einer großtechnischen Anlage hängt der Ertrag zusätzlich von Verweilzeit, Fermenterbelastung, Durchmischung und Zusammensetzung der Einsatzstoffe ab. Für Vorberechnungen empfiehlt sich der gewichtete Mittelwert, für die Risikobewertung die gesamte Spanne der Ergebnisse. Bei der Planung eines konkreten Einsatzstoffs lohnt es sich, einen eigenen BMP-Test an einer repräsentativen Probe zu beauftragen.

Methodik in Kürze

BMP ist die Methanmenge, die im Batch-Test aus der organischen Trockensubstanz (oTS) gewonnen wird, angegeben in m³ CH₄ pro Tonne oTS (numerisch identisch mit NmL CH₄/g oTS in den Publikationen) und auf Normbedingungen (0 °C, 101,325 kPa) umgerechnet. Der gewichtete Mittelwert gibt jeder Publikation ein Gesamtgewicht von 1, das gleichmäßig auf ihre Ergebnisse für das Substrat verteilt wird — eine Arbeit, die zwanzig Sorten testet, wiegt also nicht schwerer als eine Arbeit mit einer einzigen Probe. Bei Ringversuchen ist die Einheit das Labor (Gesamtgewicht 1), und innerhalb des Labors steigt das Gewicht eines Tests mit der Zahl der Flaschen (Replikate). Ergebnisse nach einer Vorbehandlung (z. B. thermisch, chemisch, enzymatisch) werden gesondert ausgewiesen und gehen nicht in den Mittelwert ein.

Durchgezogene Linien sind in den Tests gemessene Kurven. Gibt eine Publikation nur das Endergebnis an, zeichnen wir ein kinetisches Modell erster Ordnung, B(t) = B₀·(1 − e−kt): Nur der Endpunkt stammt aus der Publikation, die Kurvenform dient ausschließlich der Visualisierung — die Produktion an einem bestimmten Tag lässt sich daraus nicht ablesen. Für dieses Substrat wurde k = 0,245 d−1 angenommen (Median der in den Quellen angegebenen und/oder an die mittleren gemessenen Kurven angepassten Geschwindigkeitskonstanten k).

Die Statistiken beschreiben die Streuung veröffentlichter Ergebnisse — eine deskriptive Zusammenstellung, keine Metaanalyse und keine Garantie für den Anlagenertrag.

Vollständige Methodik und Korrekturpolitik

Literaturverzeichnis

  1. Gunaseelan, V. (2004). Biochemical methane potential of fruits and vegetable solid waste feedstocks. Biomass and Bioenergy 26(4), 389–399. DOI: 10.1016/j.biombioe.2003.08.006 DOI
  2. Kouas, M.; Torrijos, M.; Sousbie, P.; Steyer, J.P.; Sayadi, S.; Harmand, J. (2017). Robust assessment of both biochemical methane potential and degradation kinetics of solid residues in successive batches. Waste Management 70, 59–70. DOI: 10.1016/j.wasman.2017.09.001 DOI

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