BMP-UntersuchungenNebenprodukte der Agrar- und Lebensmittelindustrie

Glycerol refining residues (MONG, distillation residue) — BMP: 2 Studien, Mittelwert 406 m³ CH₄/t oTS

Glycerol refining residues (MONG, distillation residue): 2 Datensätze an BMP-Daten aus 2 Publikationen, gewichteter Mittelwert 406 m³ CH₄/t oTS, Spanne 397–414.

CH₄ ≈ 63 % (Schätzung)

Veröffentlicht Aktualisiert 2 Min. LesezeitRedaktion FeedstockData

Illustration: FeedstockData (KI, Google Gemini)

Gewichteter Mittelwert
406m³ CH₄/t oTS
Spanne
397–414m³ CH₄/t oTS
Datensätze
2Studien
Publikationen
2Quellen
Temperaturen
38 °Cdes Tests

Methan im Biogas

Hoher Methangehalt · ≈ 6,3 kWh/m³ Biogas

Schätzung anhand der Substratart Die erfassten Studien enthalten keine Messung. Das Intervall ergibt sich aus der ungefähren Zusammensetzung (kohlenhydratdominiert (ohne Protein- oder Fettmerkmale); fettreich (verfahrenstechnische Einstufung)) und den Erträgen der Stoffgruppen nach FNR.

Wie wir rechnen und was die Zonen bedeuten

Bewertung für Biogasanlagen

nicht bewertet — redaktionelle Bewertung für Biogasanlagen

Nicht bewertet: keine Trockensubstanz bzw. organische Trockensubstanz in den Daten. Die Bewertung berechnen wir, sobald Trockensubstanz und organische Trockensubstanz des Materials bekannt sind.

Redaktionelle Bewertung gemäß der Methodik

Zum Kofermentationsrechner hinzufügen CSV-Daten

BMP-Kurven aus 2 Studien

Gewichteter Mittelwert Einzelne Datensätze

BMP-Kurven: Glycerol refining residues (MONG, distillation residue)Kumulierte Methanproduktion im Zeitverlauf für 2 Datensätze und den gewichteten Mittelwert von 406 m³ CH₄/t oTS. 2 der Kurven sind Modellkurven (Kinetik erster Ordnung).01002003004005000510152025303540Zeit [d]m³ CH₄/t oTSBorowski i Cieciura-Włoch (2021): 397 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Dubrovskis i Plume (2024): 414 m³ CH₄/t oTS (Modellkurve)Mittelwert406

Gestrichelte Linien sind eine Modellkurve (Kinetik erster Ordnung, B(t) = B₀·(1 − e−kt)); der Endpunkt stammt aus der Publikation. Alle Kurven sind Modellkurven.

Kumulierte Methanproduktion im Testverlauf [m³ CH₄/t oTS]. Die dicke Linie ist der gewichtete Mittelwert aller Datensätze (406); Punkte markieren die in den Publikationen angegebenen Endwerte. Fahren Sie mit der Maus über das Diagramm, um Werte abzulesen; ein Klick auf einen Legendeneintrag blendet einen Datensatz aus oder ein.

Datensätze und Quellen

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QuelleBMP
m³ CH₄/t oTS
TemperaturProbeKurve
Borowski i Cieciura-Włoch (2021) DOI397—MONG (matter organic non glycerol from glycerol processing), no enzymeEndpunkt (Modellkurve)
Dubrovskis i Plume (2024) DOI41438 °C · mesophilGlycerol distillation residueEndpunkt (Modellkurve)
Gewichteter Mittelwert406arithmetischer Mittelwert 406, SD 12

Prozesseigenschaften

  • fettreich
  • salzhaltig
  • Neigung zur Schaumbildung
  • schwankende Zusammensetzung
  • leicht abbaubar
  • redaktionelle Einstufung

Kofermentation — womit kombinieren, worauf achten

Dosierung

Richtgrenzwert aus der Literaturbis zu 6% Frischmasse der Einsatzstoffe[4][1][2]

Schrittweise einführen, mit einer kleinen Dosis beginnen und den Prozess überwachen (z. B. FOS/TAC, pH-Wert, Gaszusammensetzung).

Der Kofermentationsrechner bewertet eine konkrete Mischung mit diesem Substrat.

Was die Zusammenstellung zeigt

Die Zusammenstellung umfasst 2 Datensätze zum Methanpotenzial (BMP) des Substrats „Glycerol refining residues (MONG, distillation residue)“ aus 2 Publikationen, veröffentlicht 2021–2024. Die Ergebnisse reichen von 397 bis 414 m³ CH₄/t oTS, der gewichtete Mittelwert beträgt 406 m³ CH₄/t oTS (arithmetischer Mittelwert 406, Standardabweichung 12).

Die Tests wurden bei 38 °C (Temperaturbereich: mesophil) durchgeführt. Unterschiede bei Temperatur, Impfschlamm, Testdauer und Probenvorbereitung sind typische Ursachen für die Streuung der Ergebnisse zwischen Laboren.

Für 2 Datensätze gibt die Publikation nur den Endwert an. Die Linie im Diagramm ist dann eine Modellkurve (Kinetik erster Ordnung) und dient nur dem Vergleich der Kurvenformen — nur der Endpunkt stammt aus der Publikation.

So nutzen Sie diese Daten

BMP beschreibt das Potenzial, das im Batch-Test unter Laborbedingungen erzielt wird. In einer großtechnischen Anlage hängt der Ertrag zusätzlich von Verweilzeit, Fermenterbelastung, Durchmischung und Zusammensetzung der Einsatzstoffe ab. Für Vorberechnungen empfiehlt sich der gewichtete Mittelwert, für die Risikobewertung die gesamte Spanne der Ergebnisse. Bei der Planung eines konkreten Einsatzstoffs lohnt es sich, einen eigenen BMP-Test an einer repräsentativen Probe zu beauftragen.

Methodik in Kürze

BMP ist die Methanmenge, die im Batch-Test aus der organischen Trockensubstanz (oTS) gewonnen wird, angegeben in m³ CH₄ pro Tonne oTS (numerisch identisch mit NmL CH₄/g oTS in den Publikationen) und auf Normbedingungen (0 °C, 101,325 kPa) umgerechnet. Der gewichtete Mittelwert gibt jeder Publikation ein Gesamtgewicht von 1, das gleichmäßig auf ihre Ergebnisse für das Substrat verteilt wird — eine Arbeit, die zwanzig Sorten testet, wiegt also nicht schwerer als eine Arbeit mit einer einzigen Probe. Bei Ringversuchen ist die Einheit das Labor (Gesamtgewicht 1), und innerhalb des Labors steigt das Gewicht eines Tests mit der Zahl der Flaschen (Replikate). Ergebnisse nach einer Vorbehandlung (z. B. thermisch, chemisch, enzymatisch) werden gesondert ausgewiesen und gehen nicht in den Mittelwert ein.

Durchgezogene Linien sind in den Tests gemessene Kurven. Gibt eine Publikation nur das Endergebnis an, zeichnen wir ein kinetisches Modell erster Ordnung, B(t) = B₀·(1 − e−kt): Nur der Endpunkt stammt aus der Publikation, die Kurvenform dient ausschließlich der Visualisierung — die Produktion an einem bestimmten Tag lässt sich daraus nicht ablesen. Für dieses Substrat wurde k = 0,091 d−1 angenommen (keine kinetischen Daten für die Gruppe – verwendet wurde der Median aller verfügbaren Geschwindigkeitskonstanten k (93 Werte)).

Die Statistiken beschreiben die Streuung veröffentlichter Ergebnisse — eine deskriptive Zusammenstellung, keine Metaanalyse und keine Garantie für den Anlagenertrag.

Vollständige Methodik und Korrekturpolitik

Literaturverzeichnis

  1. Borowski, S.; Cieciura-Włoch, W. (2021). Enzymatic Pretreatment of Byproducts from Soapstock Splitting and Glycerol Processing for Improvement of Biogas Production. Molecules 26(22), 6782. DOI: 10.3390/molecules26226782 DOI
  2. Dubrovskis, V.; Plume, I. (2024). Biogas potential from biodiesel production residues. Engineering for Rural Development 23. DOI: 10.22616/erdev.2024.23.tf104 DOI

Alle Quellen des Portals: Literaturverzeichnis.